Stefanie Seemann und Daniel Lede Abal, beide MdL Grüne, zu Besuch bei baf e.V.

Am Donnerstag, den 30. Juni 2022, konnten wir die Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Enz, Stefanie Seemann, und den Landtagsabgeordneten für den Wahlkreis Tübingen, Daniel Lede Abal, beide Grüne, bei baf e.V. begrüßen.

Sie kamen, um mit uns insbesondere die nachhaltige Förderung von baf e.V. zu besprechen, um sicherzustellen, dass unsere bisherige Arbeit – pointiert formuliert – nicht für den Mülleimer war und ist. „Stefanie Seemann und Daniel Lede Abal, beide MdL Grüne, zu Besuch bei baf e.V.“ weiterlesen

Annette Widmann-Mauz MdB zu Besuch bei baf

Am Dienstag, den 29. März 2022  konnten wir die Bundestagsabgeordnete Annette Widmann-Mauz (CDU) bei baf e.V. begrüßen.

Sie kam gemeinsam mit zwei Vertreterinnen der Frauen Union des CDU-Kreisverbands Tübingen, mit Erika Dürr und Christina Müller, die auch im Stadtverbandsvorstand der Jungen Union Tübingen aktiv ist. Ebenfalls mit dabei war Elvira Schönherr vom Wahlkreisbüro Tübingen. „Annette Widmann-Mauz MdB zu Besuch bei baf“ weiterlesen

25. November 2021: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen ISTANBUL-KONVENTION Offene Postkarte – Mitmachen!

Das Bildungszentrum und Archiv zur Frauen_Lesbengeschichte Baden-Württembergs (baf e.V.) und der Frauenbuchladen THALESTRIS machen anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November 2021 auf die Istanbul-Konvention aufmerksam: Durch eine offene Postkarte soll die Istanbul-Konvention und deren Umsetzung bekannter gemacht werden.

Mitmachen!

Als Angehörige des Frauennetzwerks Tübingens haben baf e.V. und der Frauenbuchladen THALESTRIS eine offene Postkarte erarbeitet, die an Verwaltungen und politische Entscheiderinnen_ gesendet wird. Mit dieser Postkarte fragen wir nach, was diese hinsichtlich der Istanbul-Konvention getan haben und tun.

Wir bitten darum, diese Aktion zu unterstützen:
Ganz einfach die Postkarte herunterladen, ausdrucken, adressieren, unterschreiben und versenden. Adress-Vorschläge finden sich unten.

Offene Postkarte Istanbul-Konvention

Die Istanbul-Konvention

Seit 2017 ist die Istanbul Konvention durch die Bundesrepublik Deutschland ratifiziert und seit 1. Februar 2018 in der BRD rechtlich verbindlich. Das „Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ (https://rm.coe.int/1680462535), Istanbul-Konvention genannt, ist ein 2011 ausgearbeiteter völkerrechtlicher Vertrag. Er schafft verbindliche Rechtsnormen gegen Gewalt an Frauen und häusliche Gewalt. Auf seiner Grundlage sollen sie verhütet und bekämpft werden. Er trat am 1. August 2014 in Kraft, seitdem haben ihn rund 50 Staaten unterzeichnet.

Die Unterzeichnerstaaten verpflichten sich:

  • Frauen vor allen Formen von Gewalt zu schützen;
  • Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt zu verhüten, zu verfolgen und zu beseitigen;
  • einen Beitrag zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau zu leisten;
  • eine ‚echte‘ Gleichstellung von Frauen zu fördern;
  • umfassende Maßnahmen zum Schutz und zur Unterstützung aller Opfer von Gewalt gegen Frauen zu ergreifen;
  • die internationale Zusammenarbeit im Hinblick auf die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zu fördern;
  • Organisationen und Strafverfolgungsbehörden dabei zu unterstützen, mit dem Ziel zusammenzuarbeiten, auf die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen hinzuarbeiten.

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Nicht vergessen! Stadtrundgang am 25. Oktober 2021

Im Rahmen der Queeren Woche https://www.tuebingen.de/queere-woche  bietet baf am 25. Oktober 2021 von 17.00 bis 18.30 Uhr einen Rundgang zum Thema Le(s)ben in Tübingen – Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte an.

In der Tübinger Altstadt geht es zu Orten der (noch zu schreibenden) Lesbengeschichte. Wir suchen Spuren von Emanzipation und Subkultur und zeigen Beispiele weiblicher Selbstermächtigung. Dabei entdecken wir feministische Initiativen, (ehemalige) Szene-Orte und (un)sichtbare Lebenswelten von bekannten und unbekannten Frauen*.

Eintritt frei
Treffpunkt: Vor dem Rathaus Tübingen, Am Markt 1, 72070 Tübingen
25.10.2021

17.00 Uhr
18.30 Uhr

Save the date!!! Le(s)ben in Tübingen – Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte. Ein Rundgang

Im Rahmen der Queeren Woche https://www.tuebingen.de/queere-woche  bietet baf am 25. Oktober 2021 von 17.00 bis 18.30 Uhr einen Rundgang zum Thema Le(s)ben in Tübingen – Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte an.

Zur Tübinger Stadtgeschichte gehören auch Frauen, die mit Frauen leb(t)en. 2021 klingt das banal. Dennoch hat ihre Geschichte immer noch nicht den Weg ins kollektive Gedächtnis gefunden.

Unser Rundgang bewegt sich auf den Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte. Wir zeigen Leerstellen in der lokalen Geschichtsschreibung und füllen sie mit ersten Inhalten. Frauenliebende Frauen werden so sichtbar(er) und historische Ablagerungen neu durchdrungen. „Save the date!!! Le(s)ben in Tübingen – Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte. Ein Rundgang“ weiterlesen

Queere Woche

Die Universitätsstadt Tübingen veranstaltet zusammen mit vielen Organisationen, Vereinen und Engagierten eine „Queere Woche“: Vom 22. bis 31. Oktober 2021 nehmen rund 30 Veranstaltungen die Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung in den Fokus, lassen queere Lebenswirklichkeiten sichtbar werden und machen ein niedrigschwelliges Informations- und Kulturangebot. Die Queere Woche ergänzt das bereits begonnene Forschungsprojekt Queer durch Tübingen des Stadtarchivs und die gleichnamige Ausstellung, die ab dem 25. September 2021 im Stadtmuseum gezeigt wird. https://www.tuebingen.de/queere-woche

Am Montag, den 25. Oktober, 17 – 18.30 Uhr bietet baf einen Rundgang zum Thema: Le(s)ben in Tübingen –
Spuren einer unsichtbaren Stadtgeschichte. 

(mehr Informationen dazu im separaten Beitrag unter „aktuell und ewig“).

Der Begriff „queer“ ist eine gemeinsame Bezeichnung unter anderem für lesbische, schwule, bisexuelle, pansexuelle, transsexuelle, transidente, intergeschlechtliche und/oder non-binäre Menschen. Verwendet werden auch die Abkürzungen wie LSBTTIQ oder (englisch) LGBTIQ.

Text: Stadt Tübingen Fachbereich Kunst und Kultur

 

 

Vormerken! baf-Exkursion auf jüdischen Spuren in Haigerloch

Exkursion mit Margarete Kollmar, M. A. am Sonntag, 03.10.2021   

Die ehemalige Haigerlocher Synagoge erinnert mit ihrer Dauerausstellung an jüdisches Leben in Hohenzollern. Aus der ganzen Welt zusammengetragene Objekte sowie Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen von jüdischen Schicksalen in Haigerloch, Hechingen und Dettensee.

Über 600 Jahre lang lebten bis 1942 rund um das frühere Haigerlocher Gotteshaus jüdische Familien. Nach 1941 wurden Juden und Jüdinnen aus Württemberg, auch aus Tübingen, nach Haigerloch umgesiedelt, bevor sie in Konzentrationslager deportiert wurden.

Unsere Spurensuche beginnt mit einem Rundgang durch das ehemals jüdische Viertel mit dem Badhaus, dem ehemaligen Rabbinatsgebäude und der ehemaligen jüdischen Gastwirtschaft. Anschließend nehmen wir uns Zeit für die Ausstellung in der ehemaligen Synagoge. „Vormerken! baf-Exkursion auf jüdischen Spuren in Haigerloch“ weiterlesen