Aktuell und ewig

Für Geschlechtergerechtigkeit und sichtbare Geschlechtervielfalt

Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg irritiert über Innenminister Strobls Vorstoß zum Verbot geschlechtergerechter Sprache

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit und sichtbare Geschlechtervielfalt ein. Anlässlich der jüngsten Äußerungen von Innenminister Thomas Strobl ist es dem Netzwerk ein großes Anliegen, in einer Pressemitteilung aufzuzeigen, welchen Schaden Sprachregelungen oder gar Sprachverbote anrichten können.
Die Pressemitteilung des Netzwerks LSBTTIQ Baden-Württemberg kann hier eingesehen werden: https://netzwerk-lsbttiq.net/wp-content/uploads/2024/01/Netzwerk-LSBTTIQ-BW-PM-Geschlechtergerechte-Sprache-2024-01-30.pdf

veröffentlicht am 18. Februar 2024
Zwei Jubiläen der feministischen Erinnerungsarbeit

40 Jahre feministische Erinnerungseinrichtungen, 30 Jahre i.d.a.-Dachverband

Seit 40 Jahren treffen sich die feministischen Erinnerungseinrichtungen aus dem deutschsprachigen Raum. Sie pflegen damit feministische Geschichte und Vernetzung. 1994 gründet sich daraus der i.d.a.-Dachverband.
Der gemeinnützige Verein belladonna in Bremen spürt den Treffen der letzten 40 Jahre nach und blickt auf 30 Jahre i.d.a.-Dachverband zurück. Beides wird in einem aktuellen Projekt des Digitalen Deutschen Frauenarchivs „Gemeinsam dem Vergessen entgegen, 40 Jahre Vernetzung der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und Dokumentationsstellen“ von belladonna sichtbar gemacht. Dabei wird auf die eigenen Sammlungen zurückgegriffen, unter anderem auf den Fotobestand von Maren Bock, der Gründerin von belladonna, die seit April 1986 bei den Tagungen dabei war und ist und alles mit der Kamera dokumentiert.

Hier gibt es mehr Informationen über das DDF-Projekt zu den beiden Jubiläen:
https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/jubilaeen-der-feministischen-erinnerungsarbeit

veröffentlicht am 18. Februar 2024
Wir ergänzen das Motto auch dieses Jahr um „Frauen – Leben – Freiheit“

Motto zum Weltfrauentag 2024: Inklusion inspirieren

Weltweit wird am 8. März der – in seiner ursprünglichen Bezeichnung – Internationale Frauentag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden begangen. Wie jedes Jahr, so auch dieses Jahr, steht der feministische Kampftag unter einem Motto. Dieses von den Vereinten Nationen für den Weltfrauentag festgelegte Motto lautet 2024 „Inklusion inspirieren“. „Motto zum Weltfrauentag 2024: Inklusion inspirieren“ weiterlesen

veröffentlicht am 17. Februar 2024
Pressemitteilung des Landesfrauenrates Baden-Württemberg

One Billion Rising am 14. Februar 2024

AUFSTEHEN für eine Gesellschaft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen

 

Kampagne „Gemeinsam für gleiche Rechte“ des Landesfrauenrates Baden-Württemberg

Seit 12 Jahren erheben sich jedes Jahr am 14. Februar Frauen, Männer und Kinder auf der ganzen Welt, um gemeinsam gegen Gewalt in allen Facetten zu demonstrieren. Mit viel positiver Energie, inspirierenden Musik- und Tanzaktionen ist es gelungen, die Protestaktion als Symbol weltweiter Frauensolidarität zu etablieren, um dabei größte Aufmerksamkeit auf immer noch bestehende Missstände in unserer Gesellschaft zu lenken.

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hat für das Jahr 2024 eine Kampagne gestartet, die darauf aufmerksam macht, wie zentral es – besonders für Frauen und Mädchen – schon immer war und ist, sich für seine Rechte stark zu machen und dafür zu kämpfen. Dazu gehört, Bewusstsein für das Leid der Opfer von Gewalt und Diskriminierung zu schaffen und Solidarität mit Frauen und Mädchen zu zeigen. Das Motto der Kampagne lautet und wird u.a. auf Loops, Buttons und Karten verbreitet:

„Wir stehen auf! Gemeinsam für gleiche Rechte.“ „One Billion Rising am 14. Februar 2024“ weiterlesen

veröffentlicht am 14. Februar 2024
Durchsetzung der Gleichberechtigung erfordert geschlechtergerechte Kommunikation

Landesfrauenrat reagiert auf Genderverbot in der Amtssprache

Der Landesfrauenrat Baden-Württemberg hat am 22. Januar 2024 mit einer Pressemitteilung  auf das von Innenminister Thomas Strobl geplante Genderverbot in der Sprache der Landesbehörden reagiert. Dabei soll in einer Verwaltungsvorschrift festgehalten werden, dass Sonderzeichen wie Binnen-I und Gendersternchen in der Verwaltungssprache künftig nicht mehr zulässig seien. Vorerst solle dies dann für den Schriftverkehr von Ministerien oder Regierungspräsidien gelten.

Die Durchsetzung der Gleichberechtigung erfordert aber eine geschlechtergerechte Kommunikation, deshalb ist der Landesfrauenrat Baden-Württemberg gegen das geplante Verbot und setzt sich für eine geschlechtergerechte Kommunikation ein. Denn Sprache erzeugt mentale Bilder. „Landesfrauenrat reagiert auf Genderverbot in der Amtssprache“ weiterlesen

veröffentlicht am 25. Januar 2024
Verfolgung von Lesben und frauenliebenden Frauen im Nationalsozialismus

Ausstellung in Heidelberg: „Zerbrochene Verbindungen – Ravensbrück“

„Zerbrochene Verbindungen – Ravensbrück. Die Wege von frauenliebenden* Frauen* in den Widerstand und in die Deportation“, so lautet der Titel der Ausstellung, die noch bis 9. Februar 2024 im Heidelberger Rathaus zu sehen ist. Die Verfolgung von Lesben und frauenliebenden* Frauen* im Nationalsozialismus ist bis heute im kollektiven Gedächtnis kaum präsent. „Ausstellung in Heidelberg: „Zerbrochene Verbindungen – Ravensbrück““ weiterlesen

veröffentlicht am 22. Januar 2024
Veranstaltungshinweis

Die 5. FrauenFilmTage finden vom 28.2.-3.3.2024 in Tübingen statt!

Zum Internationalen Frauentag präsentiert die Städtegruppe Tübingen/Reutlingen von TERRE DES FEMMES auf den 5. FrauenFilmTagen ein erweitertes Programm: fünf Tage lang gehen zwölf vielfach preisgekrönte Dokumentar- und Spielfilme über die Leinwände des Kinos Museum und des d.a.i., u.a. aus dem Programm des Berliner Filmfestes FrauenWelten. Es geht um Widerstand und Resilienz angesichts patriarchaler Gewaltstrukturen, um kleine und große Siege von Aktivistinnen auf dem Weg zu einer Welt ohne Gewalt an Frauen. https://www.frauenfilmtagetuebingen.de/index.htm „Die 5. FrauenFilmTage finden vom 28.2.-3.3.2024 in Tübingen statt!“ weiterlesen

veröffentlicht am 18. Januar 2024