Aktuell und ewig

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Internet-Portal „Frauen im Fokus“

Wir weisen gerne auf das Internet-Portal „Frauen im Fokus“ hin. In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg darin Biografien politisch engagierter Frauen, über die viel zu wenig bekannt ist.

Im aktuellen Beitrag geht es um Shirley Chisholm (1924-2005). Sie war die erste afroamerikanische Parlamentarierin in den USA und im Einsatz für Frauen – und Menschenrechte.

Mehr dazu ist unter https://www.lpb-bw.de/frauen-fokus

veröffentlicht am 11. Februar 2020
Frauenkult(ur)geschichtliche Wanderreise

„Schwarze Venus trifft Ursula auf aussichts- und wasserreichen Wegen im vulkanischen Hegau“

Frauenkult(ur)geschichtliche Wanderreise

Donnerstag, 21. bis Sonntag, 24. Mai 2020

In der ausgehenden Eiszeit treffen wir auf viele kleine stilisierte Frauenstatuetten aus schwarzem Gagat und Elfenbein / Knochen, die von Menschen vor 12000 bis 16000 Jahren geschnitzt wurden. In derselben geschichtsträchtigen und landschaftlich interessanten Gegend entwickelten sich die heidnischen Bethen zur Heiligen Ursula.
In vier Tagen erwandern wir die archäologisch und frauengeschichtlich bedeutsamen (Fund-) Stätten und besuchen das archäologische Museum. Unterwegs bestaunen wir die Naturschönheit des vulkanischen Hegaus, den beschaulichen Quelltopf der Aach und den brausenden Rheinfall bei Schaffhausen. „„Schwarze Venus trifft Ursula auf aussichts- und wasserreichen Wegen im vulkanischen Hegau““ weiterlesen

veröffentlicht am 11. Februar 2020
Rückblick

Viele Besucher*innen bei der Plakat-Ausstellung: Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter

 

Ein schöner Erfolg für die kleine Plakatausstellung „Mystik, Macht und Maultaschen“, die am 23. und 30. Januar 2020 in den baf-Räumlichkeiten zu sehen war. Es ging zu, wie im Taubenschlag bei baf an diesen beiden Öffnungstagen. Kleine Gruppen der Student*innen waren während der Öffnungszeit anwesend und standen für Fragen der Besucher*innen bereit.
Es ergaben sich sehr interessierte Gespräche.
Im Rahmen einer Übung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen wurde die Ausstellung unter Leitung von Dr. Annalena Müller von folgenden Studierenden erarbeitet: Nina Pfister, Peter Collet, Tim Penninger, Katharina Schmitt, Leonie Freudenfeld, Jelena Zivanovic, Merke Asik, Aylin Ceylan, Eda Kurtgoez, Felissa Hofmeister, Annika Buck, Daniska Kanageswaran, Fortuna Iervolino, Anna-Lena Schoeffmann, Claus Gneiting, Elyssa Bacha, Gaelle Terracher-Lipinski, Louise Aumond, Coralie Debaecker, Beatrice Evison, und Enis Kosar.

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit und wünschen den Studierenden weiterhin viel Erfolg beim und Freude am Studium!

 

 

veröffentlicht am 11. Februar 2020
BITTE BEACHTEN

VORTRAG FÄLLT AUS!!!

Aufgrund des durch die Wetterlage stark beeinträchtigten Bahnverkehrs muss der Vortrag von Prof. Dr. Rebecca Brückmann heute Abend, Montag, 10. Februar, im d.a.i. leider ausfallen.

Die Kooperationsveranstaltung von d.a.i. und baf e.V. wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Wir werden euch/Sie rechtzeitig informieren.

veröffentlicht am 10. Februar 2020
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Wer war Eva Siebert?

An dieser Stelle möchten wir auf ein tolles Webprojekt hinweisen, das deutlich macht, wie Dokumente auf beeindruckende Weise zum „Sprechen“ gebracht werden können:

In ERINNERUNG AN EVA SIEWERT ist eine posthume Ehrung, bruchstückhaft zusammengesetzt, in der Hoffnung, einer Frau gerecht zu werden, deren Schicksal nur aus diesen Dokumenten abzulesen ist.

Eine beeindruckende Frauen_LesbenGeschichte.

Absolut lesens- und hörenswert!

https://eva-siewert.de/?fbclid=IwAR3VoGjIP_azGJGa8qf8Bp_VrpHtwC_Gpb6oY53YgNuEx3toqMh1Z6i7-Io

veröffentlicht am 3. Februar 2020
Für queere Vielfalt in der Geschichtsforschung und Gedenkpolitik

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus

PRESSEMITTEILUNG

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus: Für queere Vielfalt in der Geschichtsforschung und Gedenkpolitik

Am 27. Januar 2020 jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz bereits zum 75. Mal.

Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus, insbesondere an das Leid lesbischer, schwuler, bisexueller, transgender, transsexueller, intersexueller und queerer (LSBTTIQ) Menschen und fordert den Wandel von der traditionellen andronormativen Geschichtswissenschaft zu einer Perspektivenvielfalt in Wissenschaft und Forschung sowie die Forschungsförderung von Lesbengeschichte als Teil queer-feministischer Geschlechterforschung. „Das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus“ weiterlesen

veröffentlicht am 27. Januar 2020
Save the date!

Plakat-Ausstellung bei baf: Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter

Herzliche Einladung!

baf öffnet seine Räumlichkeiten am 23. und 30. Januar für eine Plakatausstellung, die im Rahmen einer Übung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen von 20 Studierenden unter Leitung von Dr. Annalena Müller erarbeitet worden ist:

Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter

Auf den ersten Blick scheinen diese Schlagworte wenig gemein zu haben. Doch alle drei bilden Zugänge zu einer Welt, die uns heute fern scheint: Die Welt der Nonnen im Mittelalter. Wir werfen einen Blick auf Europa zwischen 500 und 1500 n. Chr. Ein Raum und eine Zeit geprägt von hoher Religiosität in der gesamten Gesellschaft. Einen Höhepunkt fand diese in den Klöstern. Für Frauen, meist aus dem Adel stammend, bot das Klosterleben viele Möglichkeiten, die sie im weltlichen Leben nicht hatten. Sie waren gut versorgt und konnten hohe gesellschaftspolitische Ämter erreichen. Will man sich mit Frauengeschichte im Mittelalter befassen, führt kein Weg an Nonnen vorbei. In dieser Ausstellung wollen wir Sie mit der Welt dieser Frauen ein wenig bekannter machen: wie sie lebten, wie sie ihre Tage verbrachten, wie sie ihre Religion ausübten, welche gesellschaftliche Rolle sie einnehmen konnten. Damit wollen wir Ihnen das Mittelalter aus einer neuen Perspektive zeigen und die Geschichte von Frauen ein wenig näher bringen. „Plakat-Ausstellung bei baf: Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter“ weiterlesen

veröffentlicht am 15. Januar 2020
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20. Jubiläum der Flugschrift „Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn. Flugschrift über Weiberwirtschaft und den Anfang der Politik“

Auf „beziehungsweise-weiterdenken“ wurden zwei Beiträge zum 20. Jubiläum der Flugschrift „Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn. Flugschrift über Weiberwirtschaft und den Anfang der Politik“ veröffentlicht, auf die wir hier gerne hinweisen:

http://www.bzw-weiterdenken.de/2019/11/zwanzig-jahre-flugschrift/

http://www.bzw-weiterdenken.de/2020/01/kapitel-1-politik-als-arbeit-an-der-kultur/

veröffentlicht am 15. Januar 2020
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Rückblick auf die öffentliche Fachtagung zur vielfältigen LSBTTIQ-Geschichte „Zukunft braucht Erinnerung“

Mehr als 50 Interessierte an der vielfältigen Geschichte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten kamen am 5. Oktober 2019 in das Gebäude der ehemaligen Gestapozentrale von Württemberg und Hohenzollern „Hotel Silber“, um die Ergebnisse aktueller Arbeiten kennenzulernen, zu diskutieren und um sich über zukünftige Richtungen von historischer Forschung und Vermittlung auszutauschen. Eingeladen hatten der Fachverband Homosexualität und Geschichte sowie die Initiative Lern– und Gedenkort Hotel Silber und ihre AG Vielfalt.  Unterstützt wurde die Tagung durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und nicht zuletzt durch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

baf-Vorstandsfrau und freie Historikerin Ilona Scheidle berichtete in ihrem Vortrag „Bekämpftes / umkämpftes Gedenken – eine Geschichte zur ‚Lesbengedenkkugel‘ in der Mahn- und Gedenkstätte Frauenkonzentrationslager Ravensbrück“ wie autonome Frauengruppen zum 70. Jahrestag der Befreiung in Ravensbrück in einer von der Gedenkstättenleitung nicht genehmigten Aktion eine Gedenkkugel mit folgender Inschrift niederlegten: “In Gedenken an die lesbischen Frauen und Mädchen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und Uckermark, die als Widerständige, Ver-rückte, „Asoziale“ und aus anderen Gründen verfolgt und ermordet wurden.“ Die Leitung der Gedenkstätte ließ die Gedenkkugel wieder entfernen. Seitdem gibt es eine Auseinandersetzung um das Gedenken an die lesbischen Frauen in der dortigen KZ-Gedenkstätte.

https://www.der-liebe-wegen.org/neuigkeiten/

(Der Text entstammt mit kleinen Ergänzungen der Seite www.der-liebe-wegen.org/neuigkeiten/)

veröffentlicht am 15. Januar 2020