Aktuell und ewig

Save the date!

Plakat-Ausstellung bei baf: Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter

Herzliche Einladung!

baf öffnet seine Räumlichkeiten am 23. und 30. Januar für eine Plakatausstellung, die im Rahmen einer Übung des Instituts für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen von 20 Studierenden unter Leitung von Dr. Annalena Müller erarbeitet worden ist:

Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter

Auf den ersten Blick scheinen diese Schlagworte wenig gemein zu haben. Doch alle drei bilden Zugänge zu einer Welt, die uns heute fern scheint: Die Welt der Nonnen im Mittelalter. Wir werfen einen Blick auf Europa zwischen 500 und 1500 n. Chr. Ein Raum und eine Zeit geprägt von hoher Religiosität in der gesamten Gesellschaft. Einen Höhepunkt fand diese in den Klöstern. Für Frauen, meist aus dem Adel stammend, bot das Klosterleben viele Möglichkeiten, die sie im weltlichen Leben nicht hatten. Sie waren gut versorgt und konnten hohe gesellschaftspolitische Ämter erreichen. Will man sich mit Frauengeschichte im Mittelalter befassen, führt kein Weg an Nonnen vorbei. In dieser Ausstellung wollen wir Sie mit der Welt dieser Frauen ein wenig bekannter machen: wie sie lebten, wie sie ihre Tage verbrachten, wie sie ihre Religion ausübten, welche gesellschaftliche Rolle sie einnehmen konnten. Damit wollen wir Ihnen das Mittelalter aus einer neuen Perspektive zeigen und die Geschichte von Frauen ein wenig näher bringen. „Plakat-Ausstellung bei baf: Mystik, Macht und Maultaschen – Nonnen im Mittelalter“ weiterlesen

veröffentlicht am 15. Januar 2020
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Rückblick auf die öffentliche Fachtagung zur vielfältigen LSBTTIQ-Geschichte „Zukunft braucht Erinnerung“

Mehr als 50 Interessierte an der vielfältigen Geschichte sexueller und geschlechtlicher Minderheiten kamen am 5. Oktober 2019 in das Gebäude der ehemaligen Gestapozentrale von Württemberg und Hohenzollern „Hotel Silber“, um die Ergebnisse aktueller Arbeiten kennenzulernen, zu diskutieren und um sich über zukünftige Richtungen von historischer Forschung und Vermittlung auszutauschen. Eingeladen hatten der Fachverband Homosexualität und Geschichte sowie die Initiative Lern– und Gedenkort Hotel Silber und ihre AG Vielfalt.  Unterstützt wurde die Tagung durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und nicht zuletzt durch das Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg.

baf-Vorstandsfrau und freie Historikerin Ilona Scheidle berichtete in ihrem Vortrag „Bekämpftes / umkämpftes Gedenken – eine Geschichte zur ‚Lesbengedenkkugel‘ in der Mahn- und Gedenkstätte Frauenkonzentrationslager Ravensbrück“ wie autonome Frauengruppen zum 70. Jahrestag der Befreiung in Ravensbrück in einer von der Gedenkstättenleitung nicht genehmigten Aktion eine Gedenkkugel mit folgender Inschrift niederlegten: “In Gedenken an die lesbischen Frauen und Mädchen im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück und Uckermark, die als Widerständige, Ver-rückte, „Asoziale“ und aus anderen Gründen verfolgt und ermordet wurden.“ Die Leitung der Gedenkstätte ließ die Gedenkkugel wieder entfernen. Seitdem gibt es eine Auseinandersetzung um das Gedenken an die lesbischen Frauen in der dortigen KZ-Gedenkstätte.

https://www.der-liebe-wegen.org/neuigkeiten/

(Der Text entstammt mit kleinen Ergänzungen der Seite www.der-liebe-wegen.org/neuigkeiten/)

veröffentlicht am 15. Januar 2020
In eigener Sache

baf macht Weihnachtspause

Ab 20. Dezember ist das Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs (baf e.V.) geschlossen.

Ab 13. Januar 2020 sind wir wieder zu den üblichen Zeiten erreichbar.
Öffnungszeit Archiv & Bibliothek: Do 16 – 19 Uhr & nach Vereinbarung
Bürozeiten: Di 10 – 13 Uhr, Do 16 – 19 Uhr

veröffentlicht am 17. Dezember 2019
baf e.V. in der Presse und im Netz

baf erhält Landesförderung im Rahmen des Doppelhaushalts 2020/21

Am 28. November ging die Pressemitteilung der grünen Landtagsfraktion raus und damit ist es offiziell:

„Auf eine Initiative der grünen Landtagsfraktion unterstützt das Land Baden-Württemberg im kommenden Doppelhaushalt 2020/21 das Tübinger Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs e.V. (baf) mit einmaligen Projektmitteln in Höhe von jeweils 100.000 Euro pro Jahr. Ein entsprechender Antrag wurde in dieser Woche im Finanzausschuss des Landtags mehrheitlich beschlossen.“

http://www.dorothea-wehinger.de/aktuelles/artikel/land-unterstuetzt-tuebinger-bildungszentrum-und-archiv-zur-frauengeschichte-mit-200000-euro/

Auch RTF.1 war diese Neuigkeit einen Beitrag wert:

https://www.rtf1.de/news.php?id=24193

Die Projektförderung bedeutet zwar leider immer noch keine infrastrukturelle Absicherung von baf, aber wir freuen uns trotzdem unglaublich und sehen das als Wertschätzung der bislang geleisteten Arbeit, als Ansporn, Chance und Herausforderung.

Und wir freuen uns, dass ein politisches Bewusstsein dafür entstanden ist, dass es höchste Zeit ist, die Frauen*LesbenBewegungen im Land  zu dokumentieren und deren wertvolle Dokumente für nachfolgende Generationen zu sichern.

veröffentlicht am 3. Dezember 2019
Save the date!!!

Filmabend mit der Mundartkomödie „Landrauschen“ am 5. 12. um 19 Uhr in der Begegnungsstätte Hirsch

Im Rahmen der baf-Reihe „FeminisTisch serviert“ laden wir herzlich ein zur Mundart-Komödie  LANDRAUSCHEN von der Regisseurin Lisa Miller

Im Anschluss an den Film gibt es eine Podiumsdiskussion mit der Schauspielerin Kathi Wolf!

Wann: Donnerstag, 5.Dezember 2019 um 19.00 Uhr
Wo: Hirsch Begegnungsstätte, Hirschgasse 9,  72072 Tübingen, 1. Stock
Eintritt: 3 €, ermäßigt nach Selbsteinschätzung

>> Alle Menschen willkommen <<

Wir freuen uns auf einen entspannten und unterhaltsamen Abend!

Eine Veranstaltung von baf e.V. in Kooperation mit der Begegnungsstätte Hirsch und mit freundlicher Unterstützung der KSK Tübingen

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veröffentlicht am 27. November 2019
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Online-Kalender „Des Volkes Stimme“ jetzt mit Übersichtskarte

Der Online-Kalender „Des Volkes Stimme“ ist Ende September planmäßig zu Ende gegangen. Er wird allerdings in unregelmäßigen Abständen durch neue Einträge ergänzt. Neu ist eine Übersichtskarte, mit der Beiträge nach Regionen/Orten gesucht werden kann: https://www.des-volkes-stimme.de/uebersichtskarte/

Der Kalender bietet multimediale Beiträge zu markanten Daten der Partizipation im deutschen Südwesten. Was hatte es mit dem Frauenstreik in Tübingen auf sich? Was initiierten die Mössinger, um an den Generalstreik gegen Hitler in ihrem Ort zu erinnern? Warum gibt es keine aufwendige badische Verfassungsurkunde von 1818? Was denken Passanten heute über den Kampf der 1848er um bürgerliche Rechte? Das Gemeinschaftsprojekt der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, und des Hauses der Geschichte illustriert die Entwicklung der Partizipation im Land – vom 200. Jahrestag der badischen Verfassung (22. August 2018) bis zum 200. Jahrestag der württembergischen Verfassung (25. September 2019).

Text: Haus der Geschichte Baden-Württemberg ergänzt durch baf e.V.

veröffentlicht am 19. November 2019
Jahreshauptversammlung bei baf e.V.

baf e.V. unterstützt die Kampagne #Rotlichtaus

Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung von baf e.V.  am 7. November 2019 haben wir Prof’in Monika Barz eingeladen, eine der prominentesten Kämpferinnen für Frauen- und Lesbenrechte und für lesbische Sichtbarkeit in Deutschland sowie Mitbegründerin der bundesweiten Dachkampagne #Rotlichtaus. Seit 2018 ist sie für den Verband Baden-Württembergischer Wissenschaftlerinnen Beisitzerin im Vorstand des Landesfrauenrates Baden-Württemberg. Monika Barz hat uns über die Kampagne #Rotlicht aus informiert. Im Anschluss an den Vortrag gab es eine Aussprache und Diskussion. Bei der nachfolgenden geheimen Abstimmung wurde entschieden, dass baf  sich als #Rotlichtaus-Unterstützerin positioniert, so wie unter vielen anderen auch der Landesfrauenrat Baden-Württemberg.Rotlicht aus!

Wir danken Monika Barz für ihr Kommen und die umfasssenden Informationen und möchten bei dieser Gelegenheit auf ein hörenswertes Interview mit ihr hinweisen: „…stolz und mitten in der Gesellschaft…“ (Monika Barz) https://www.lsbttiq-bw.de/zeitzeuginnen-interviews/interview-mit-monika-barz/

Eine andere Sichtweise zum Sexkaufverbot vermittelt z. B. der Deutsche Frauenrat e.V. in einem gemeinsamen Positionspapier u.a. mit dem Deutschen Juristinnenbund e.V. und der Diakonie Deutschland – Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. https://www.frauenrat.de/die-fachwelt-warnt-vor-einem-sexkaufverbot/

veröffentlicht am 14. November 2019