Die Werkreihen der Berliner Künstlerin Julia Lübbecke (* 1989) befassen sich aus verschiedenen Perspektiven mit der Darstellung weiblich konnotierter Arbeit, mit der historischen Kontinuität institutioneller Gewalt in der Medizin und mit dem Kampf um das Recht auf körperliche Selbstbestimmung.
Für die Ausstellung im Kunsthaus Kaufbeuren erweitert Lübbecke ihre Arbeiten um den Zusammenhang von Menschenwürde und Arbeit und die damit einhergehende Abwertung und Stigmatisierung von Arbeitsunfähigkeit.
Julia Lübbecke recherchiert in Archiven und Bibliotheken und befragt Materialien kritisch daraufhin, wie sich Machtverhältnisse sowohl in Archivsammlungen als auch in Körper einschreiben.
Wann: Sonntag, 8. November 2026, 930– 2200 Uhr
Wo: Treffpunkt im Hauptbahnhof Tübingen (Halle)
Wieviel: 50,-/45,- € (baf-Mitfrauen); 25,-/20,-€ (mit Deutschlandticket)
Infos + Anmeldung mit Bezahlung: bis 5.11.2026 bei Nicola Poppe, nicpop@gmx.de, mobil: 0178-718 64 38 oder bei baf e.V.



