Zur Notwendigkeit kollektiven Erinnerns an (queer)feministische Geschichte(n)

baf veranstaltet Workshop zum „Erinnern“ im Schlatterhaus

Thema des Abends: Welche Geschichten sollten heute erinnert werden?

Am Donnerstag, 16. Juli 2026 um 20.15 Uhr laden die baf-Aktiven Gerrit Kaschuba, Susanne Maurer und Franziska Walter zum Workshop ins Schlatterhaus ein. Der genaue Titel des Themenabends zum „Erinnern“ lautet „Wer oder was wird erinnert? – Zur Notwendigkeit kollektiven Erinnerns an (queer)feministische Geschichte(n)“.

Aus verschiedenen Perspektiven wird die Bedeutung von Bewegungsarchiven aufgezeigt und anhand konkreter Beispiele auch ‚erzählt‘ … Archivprojekte stellen, gerade in der heutigen Zeit, wichtige Gedächtnisorte dar, die auf ganz unterschiedliche Weise Geschichte(n) sichtbar machen und zur weiteren Spurensuche einladen. Sie ermöglichen eine vielstimmige, durchaus auch kontroverse und/ oder konflikthafte Praxis des Erinnerns.

Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, eigene Erfahrungen und Gedanken einzubringen – etwa zu der Frage: „Welche Geschichten sollten heute erinnert werden?“

Der Workshop ist Teil des Semesterprogramms zum Thema „Erinnern“ der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) Tübingen. Während der Vorlesungszeit treffen sich Interessierte donnerstags um 20.15 Uhr im Schlatterhaus in der Österbergstraße 2 und befassen sich mit einer spirituellen, geselligen oder sozial-politischen Facette des jeweiligen Themas. Um 19 Uhr findet eine Andacht statt, um 19.30 gibt es ein veganes Abendessen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Herzliche Einladung!

veröffentlicht am 8. Juli 2026